Schmetterlingsdoula auf Zeit: Was mir Distelfalter über Transformation gezeigt haben

Schon als Kind war ich von den bunten Faltern im Garten ganz fasziniert und konnte Stunden damit verbringen, sie einzufangen, anzuschauen und wieder freizulassen. Wir hatten mehrere Sommerflieder im Garten und ich weiß noch, dass sie immer voll waren mit Schmetterlingen. Kohlweißling, Fuchs, Admiral, Tagpfauenauge, Zitronenfalter und sogar einmal ein Schwalbenschwanz. Ich war begeistert von den bunten Farben und von der Leichtigkeit, mit der sie durch den Garten flogen. Aber wie ich bereits in meinem Artikel über Naturverbindung beschrieben habe, ging es mir wie vielen anderen auch so, dass die Verbindung zur Natur zwischendurch, besonders in der Jugend und zum Anfang des Erwachsenenlebens, etwas verloren ging.

Vor einer Weile wurde mir auf Social Media eine Werbung angezeigt, in der es um Schmetterlingszucht ging. Da konnte man sich ein Set bestellen, um Kohlweißlinge oder Schwalbenschwänze zu züchten. Ich weiß noch, wie ich neugierig durch die Seite gescrollt und überlegt habe, es auszuprobieren. Aber es passte zu dem Zeitpunkt nicht in meinen Alltag und ich habe die Idee dann wieder verworfen. Vor ein paar Wochen wurde mir wieder eine Werbung angezeigt, aber diesmal mit Distelfaltern. Da ich neben meiner Coachingausbildung etwas Zeit und einen Garten mit vielen insektenfreundlichen Pflanzen habe, habe ich mich dazu entschieden, dass jetzt ein guter Zeitpunkt dafür ist. Der Sommer fängt gerade an und die Blumen werden noch eine ganze Zeitlang blühen.

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Die liebende Kraft der Natur – wie ich meine Naturverbindung wiederfand

Naturverbindung ist ein Thema, das mich seit einiger Zeit intensiv beschäftigt und über das ich hier künftig noch öfter schreiben möchte. Bevor ich das tue, möchte ich erzählen, wie sich meine eigene Beziehung zur Natur im Laufe meines Lebens entwickelt hat. Ich bin in einem kleinen Dorf in Süddeutschland aufgewachsen und hatte das Glück, dass ich in einem großen Haus mit einem großen Garten leben durfte. Besonders im Sommer verbrachte ich jede Menge Zeit draußen, in den 90ern gab es bei mir als Kind glücklicherweise auch noch kein Internet und dementsprechend auch keine Smartphones. Das Leben war weniger hektisch und deutlich weniger mit Reizen überflutet als heute. Ich erinnere mich noch wie mein Bruder und ich meiner Mutter dabei geholfen hatten diverse Gemüsesorten anzubauen. Und abgesehen vom Gemüsebeet gab es auch Blumenbeete mit Stauden und anderen Zierpflanzen, aber zwischendrin gab es auch Obst und Beeren. Ich mochte es zu sehen, wie sich die Pflanzen entwickelten. Aber ich interessierte mich nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für Insekten, besonders für Schmetterlinge und Bienen.

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Graue Haare in den 30ern: Zwischen Unsicherheit und Selbstannahme

Anfang des Jahres habe ich einige Podcastfolgen über minimalistische Haarpflege, „No-Poo“ und graue Haare gehört. Überraschenderweise hat mich das Thema viel mehr beschäftigt, als ich erwartet hätte. Das hat mich sehr inspiriert und auch dazu motiviert zu meinen langsam grauer werdenden Haaren zu stehen. Aber bevor ich dazu komme, lass mich ein bisschen ausholen.

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Wenn 2026 ein weißes Blatt ist…

Ein neues Jahr hat begonnen und es fühlt sich diesmal an wie eine weiße Leinwand. Da ich hier lange nichts mehr geschrieben habe – und vorallem noch nicht in meiner Muttersprache – stelle ich mich auch einmal kurz vor.

Ich bin Johanna und ich begann diesen Blog vor ungefähr 14 Jahren, als ich studiert habe. Ich weiß noch, dass ich mich damals erst amüsiert hatte, als es in einer Vorlesung hieß, dass wir bloggen sollten. Ich konnte zu dem Zeitpunkt nichts damit anfangen, aber dann hatte ich doch irgendwie Spaß daran. Ich möchte diesen Blog nun vorerst auf Deutsch weiterführen, denn es gibt sehr viel zu erzählen.

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The pilgrim experience part 1: Starting the Portuguese Camino de Santiago (St. James Path)

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Nearly a year has passed since I quit my job and the first adventure I planned for the time

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I quit my job for a sabbatical and a new direction

As some of you who read my article about quitting my job know, I effectively did it in the end of August in order to do a sabbatical. People often asked things like “How long will you be on your sabbatical?” or “Are you really not going to do anything?”. To be honest I could not Continue reading

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Work series 2: Considerations before quitting a job

If you are unsure whether you should stay or you should go you might want to read the following lines. And no worries – this is not a blog post which should force you into quitting – it should rather provide you with some ideas and tools to do before taking the decision. I spent one year thinking about it by myself, finally did it and Continue reading

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